PALFINGER Gruppe - Ergebnis im Gesamtjahr 2009 negativ!
Das Jahr 2009 gestaltete sich für die PALFINGER Gruppe
schwierig. Der weltwirtschaftliche Abschwung wurde zwar im
Frühjahr gebremst, der damit verbundene Marktrückgang war jedoch
signifikant und die Nachhaltigkeit der Bodenbildung fraglich.
Besonders betroffen war das Segment KRANE, im Segment
HYDRAULISCHE SYSTEME & SERVICES schlug sich der Umsatzrückgang
erst im 2. Halbjahr deutlicher nieder. Der Umsatz lag 2009 mit 505
Mio EUR um 36 Prozent unter dem Vorjahreswert von 794,8 Mio EUR.
Ohne das anorganische Wachstum durch Akquisitionen hätte der
Rückgang mit rund 45 Prozent das schwache Marktumfeld stärker
widergespiegelt. Aufgrund der frühzeitig gesetzten
kostenseitigen Maßnahmen weist das Unternehmen für 2009 einen
operativen Verlust von nur 5 Mio EUR aus.
Das EBITDA konnte
durchgängig auf positivem Niveau gehalten werden und
erreichte im Gesamtjahr 16 Mio EUR. Die Entwicklung des EBIT zeigt
deutlich die rasch und effizient umgesetzten Maßnahmen; nach
- 3,2 Mio EUR im 1. Quartal 2009 folgte eine laufende
Verbesserung. Während der Umsatz im 4. Quartal 2009 seinen Tiefpunkt
erreichte, war das EBIT zu diesem Zeitpunkt wieder leicht positiv.
Der Vorstand wird vorschlagen, aufgrund der negativen
Ergebnissituation für das Geschäftsjahr 2009 keine Dividende
auszuschütten (Vorjahr: 0,39 EUR).
Die PALFINGER
Organisationsstruktur wurde - entsprechend dem starken Wachstum
der vergangenen und den Herausforderungen der nächsten Jahre -
überarbeitet. Dabei wurde verstärkt auf die Internationalität des
Konzerns eingegangen. Die regionalen und produktseitigen Bereiche
können künftig eigenständiger agieren und somit den
unterschiedlichen lokalen Bedürfnissen besser entsprechen. Die
externe Segmentberichterstattung wird dementsprechend mit dem 1.
Quartal 2010 ebenfalls angepasst. Sie wird künftig nach
Regionen und den strategischen Zukunftsprojekten VENTURES
differenzieren.
Auf das Jahr 2010 hat sich das Management
mit verschiedenen Szenarien vorbereitet. Aus heutiger Sicht
wird eine Verbesserung der Umsatzsituation erwartet.
Ergebnisseitig sollten sich die Stärke der PALFINGER Gruppe sowie
die zunehmend wirksamen Maßnahmen weiterhin positiv auswirken.
Der fortgesetzte Auftritt als Global Player wird die Marktposition
weiter festigen. Die genannten Zahlen sind Indikationen aus einer
Vorschaurechnung, die auf IFRS beruht. Die endgültigen Ergebnisse
werden am 24. Februar 2010 veröffentlicht.
Quelle:
EANS Adhoc: Palfinger AG
CEESEG AG - Neue Holdingstruktur für die Börsen Budapest, Laibach, Prag und Wien
Seit
14. Jänner 2010 sind die Börsen Budapest, Laibach, Prag und Wien gleichrangig
der Holdinggesellschaft CEESEG AG unterstellt. Die Holding übernimmt vor allem
die strategische und finanzielle Führung sowie die Verwaltung der
Beteiligungen, das operative Geschäft wird von den vier Tochtergesellschaften
geführt. Für den Vorstand gilt Personenidentität: Michael Buhl und Heinrich
Schaller werden künftig die beiden Unternehmen Wiener Börse AG und CEESEG AG
leiten. Zusätzlich wird es in der Holding einen Beirat geben, der sich aus den
CEOs der Börsen Budapest, Laibach und Prag zusammensetzt. Zu den Hauptaufgaben
des Beirates zählen die Entwicklung der Gruppenstrategie und die Abstimmung
bzw. Umsetzung der zahlreichen Integrationsprojekte.
„Mit
der Neuorganisation erhält die Börsengruppe eine ihrer Größe entsprechende
Struktur, die den Anforderungen unserer Internationalisierungsstrategie besser
gerecht wird“, meint Dr. Heinrich Schaller, Mitglied des Vorstandes der CEESEG
AG. „Die CEESEG ist ausbaufähig, mittel- und langfristig sind wir für weitere
Mitglieder offen. Dabei sind wir an allen Börsen der Region interessiert,
führen derzeit aber keine konkreten Gespräche“, betont Dr. Michael Buhl,
Mitglied des Vorstandes der CEESEG AG.
conwert Immobilien Invest SE ("conwert") begibt nicht nachrangige Wandelschuldverschreibungen
Die an der Wiener Börse notierte conwert
Immobilien Invest SE ("conwert") begibt nicht nachrangige
Wandelschuldverschreibungen (die "Wandelschuldverschreibungen") mit
einem Gesamtnennbetrag von EUR 131 Mio. und einer
Mehrzuteilungsoption von bis zu EUR 19 Mio. (ca. 15% des
Angebotsvolumens). Die Wandelschuldverschreibungen (ISIN
AT0000A0GMD6) werden im Rahmen einer Privatplatzierung an
ausgewählte institutionelle Investoren in Österreich und anderen
Jurisdiktionen außerhalb der USA, Kanada, Australien und Japan
verkauft (das "Angebot").
Für die Begebung der Wandelschuldverschreibungen nutzt conwert die
von der Hauptversammlung am 27. Mai 2008 eingeräumte Ermächtigung.
Die Wandelschuldverschreibungen berechtigen zum Bezug von bis zu
rund 12,8 Mio. conwert-Aktien (die "Aktien"). Das Bezugsrecht der
Aktionäre wurde durch die Hauptversammlung am 27. Mai 2008
ausgeschlossen. conwert plant die Handelsaufnahme der
Wandelschuldverschreibungen im Dritten Markt (multilaterales
Handelssystem) der Wiener Börse.
Die Laufzeit der Wandelschuldverschreibungen beträgt sechs Jahre.
Die Inhaber haben das Recht ihre Wandelschuldverschreibungen vier
Jahre nach Emission zum Nennbetrag einschließlich aufgelaufener
Stückzinsen vorzeitig fällig zu stellen. Die
Wandelschuldverschreibungen werden zu 100% des Nennbetrags von EUR
100.000 pro Schuldverschreibung ausgegeben. Während des heutigen
Bookbuilding Verfahrens werden der halbjährlich zu zahlende Kupon
voraussichtlich zwischen 4,75% und 5,75% p.a. und der anfängliche
Wandlungspreis voraussichtlich zwischen 30% und 35% über dem
volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktien festgelegt werden.
Valuta wird voraussichtlich am 1. Februar 2010 sein.