[Börse , Aktien , Wien , Markt , Unternehmen , Ausblick , ATX , Palfinger , Ergebnis ] 25 Januar, 2010 08:06

Das Jahr 2009 gestaltete sich für die PALFINGER Gruppe schwierig. Der weltwirtschaftliche Abschwung wurde zwar im Frühjahr gebremst, der damit verbundene Marktrückgang war jedoch signifikant und die Nachhaltigkeit der Bodenbildung fraglich.

Besonders betroffen war das Segment KRANE, im Segment HYDRAULISCHE SYSTEME & SERVICES schlug sich der Umsatzrückgang erst im 2. Halbjahr deutlicher nieder. Der Umsatz lag 2009 mit 505 Mio EUR um 36 Prozent unter dem Vorjahreswert von 794,8 Mio EUR. Ohne das anorganische Wachstum durch Akquisitionen hätte der Rückgang mit rund 45 Prozent das schwache Marktumfeld stärker widergespiegelt. Aufgrund der frühzeitig gesetzten kostenseitigen Maßnahmen weist das Unternehmen für 2009 einen operativen Verlust von nur 5 Mio EUR aus.

Das EBITDA konnte durchgängig auf positivem Niveau gehalten werden und erreichte im Gesamtjahr 16 Mio EUR. Die Entwicklung des EBIT zeigt deutlich die rasch und effizient umgesetzten Maßnahmen; nach - 3,2 Mio EUR im 1. Quartal 2009 folgte eine laufende Verbesserung. Während der Umsatz im 4. Quartal 2009 seinen Tiefpunkt erreichte, war das EBIT zu diesem Zeitpunkt wieder leicht positiv. Der Vorstand wird vorschlagen, aufgrund der negativen Ergebnissituation für das Geschäftsjahr 2009 keine Dividende auszuschütten (Vorjahr: 0,39 EUR).

Die PALFINGER Organisationsstruktur wurde - entsprechend dem starken Wachstum der vergangenen und den Herausforderungen der nächsten Jahre - überarbeitet. Dabei wurde verstärkt auf die Internationalität des Konzerns eingegangen. Die regionalen und produktseitigen Bereiche können künftig eigenständiger agieren und somit den unterschiedlichen lokalen Bedürfnissen besser entsprechen. Die externe Segmentberichterstattung wird dementsprechend mit dem 1. Quartal 2010 ebenfalls angepasst. Sie wird künftig nach Regionen und den strategischen Zukunftsprojekten VENTURES differenzieren.

Auf das Jahr 2010 hat sich das Management mit verschiedenen Szenarien vorbereitet. Aus heutiger Sicht wird eine Verbesserung der Umsatzsituation erwartet. Ergebnisseitig sollten sich die Stärke der PALFINGER Gruppe sowie die zunehmend wirksamen Maßnahmen weiterhin positiv auswirken. Der fortgesetzte Auftritt als Global Player wird die Marktposition weiter festigen. Die genannten Zahlen sind Indikationen aus einer Vorschaurechnung, die auf IFRS beruht. Die endgültigen Ergebnisse werden am 24. Februar 2010 veröffentlicht.

Quelle: EANS Adhoc: Palfinger AG

[Börse , Wien , News , Markt , Vorstand , Budapest , Laibach , Prag , CEESEG AG ] 21 Januar, 2010 14:55

Seit 14. Jänner 2010 sind die Börsen Budapest, Laibach, Prag und Wien gleichrangig der Holdinggesellschaft CEESEG AG unterstellt. Die Holding übernimmt vor allem die strategische und finanzielle Führung sowie die Verwaltung der Beteiligungen, das operative Geschäft wird von den vier Tochtergesellschaften geführt. Für den Vorstand gilt Personenidentität: Michael Buhl und Heinrich Schaller werden künftig die beiden Unternehmen Wiener Börse AG und CEESEG AG leiten. Zusätzlich wird es in der Holding einen Beirat geben, der sich aus den CEOs der Börsen Budapest, Laibach und Prag zusammensetzt. Zu den Hauptaufgaben des Beirates zählen die Entwicklung der Gruppenstrategie und die Abstimmung bzw. Umsetzung der zahlreichen Integrationsprojekte.

„Mit der Neuorganisation erhält die Börsengruppe eine ihrer Größe entsprechende Struktur, die den Anforderungen unserer Internationalisierungsstrategie besser gerecht wird“, meint Dr. Heinrich Schaller, Mitglied des Vorstandes der CEESEG AG. „Die CEESEG ist ausbaufähig, mittel- und langfristig sind wir für weitere Mitglieder offen. Dabei sind wir an allen Börsen der Region interessiert, führen derzeit aber keine konkreten Gespräche“, betont Dr. Michael Buhl, Mitglied des Vorstandes der CEESEG AG.

[Börse , Wien , ATX Prime , Investment , Markt , Immobilien , Kapitalerhöhung , Conwert ] 20 Januar, 2010 08:42
Die an der Wiener Börse notierte conwert Immobilien Invest SE ("conwert") begibt nicht nachrangige Wandelschuldverschreibungen (die "Wandelschuldverschreibungen") mit einem Gesamtnennbetrag von EUR 131 Mio. und einer Mehrzuteilungsoption von bis zu EUR 19 Mio. (ca. 15% des Angebotsvolumens). Die Wandelschuldverschreibungen (ISIN AT0000A0GMD6) werden im Rahmen einer Privatplatzierung an ausgewählte institutionelle Investoren in Österreich und anderen Jurisdiktionen außerhalb der USA, Kanada, Australien und Japan verkauft (das "Angebot").

Für die Begebung der Wandelschuldverschreibungen nutzt conwert die von der Hauptversammlung am 27. Mai 2008 eingeräumte Ermächtigung. Die Wandelschuldverschreibungen berechtigen zum Bezug von bis zu rund 12,8 Mio. conwert-Aktien (die "Aktien"). Das Bezugsrecht der Aktionäre wurde durch die Hauptversammlung am 27. Mai 2008 ausgeschlossen. conwert plant die Handelsaufnahme der Wandelschuldverschreibungen im Dritten Markt (multilaterales Handelssystem) der Wiener Börse.

Die Laufzeit der Wandelschuldverschreibungen beträgt sechs Jahre. Die Inhaber haben das Recht ihre Wandelschuldverschreibungen vier Jahre nach Emission zum Nennbetrag einschließlich aufgelaufener Stückzinsen vorzeitig fällig zu stellen. Die Wandelschuldverschreibungen werden zu 100% des Nennbetrags von EUR 100.000 pro Schuldverschreibung ausgegeben. Während des heutigen Bookbuilding Verfahrens werden der halbjährlich zu zahlende Kupon voraussichtlich zwischen 4,75% und 5,75% p.a. und der anfängliche Wandlungspreis voraussichtlich zwischen 30% und 35% über dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktien festgelegt werden.

Valuta wird voraussichtlich am 1. Februar 2010 sein.

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