[Börse , Aktien , Wien , Investment , News , Unternehmen ] 26 Februar, 2010 09:18

Seit heute ist die SANOCHEMIA Pharmazeutika AG im Dritten Markt der Wiener Börse einbezogen und im Marktsegment mid market fortlaufend handelbar. Das in Österreich ansässige Unternehmen bleibt auch weiterhin an der Deutschen Börse in Frankfurt gelistet.

Neben der SANOCHEMIA Pharmazeutika AG werden im mid market auch folgende Unternehmen gehandelt: Binder + Co AG, Head N.V., HTI High Tech Industries AG, Hutter & Schrantz Stahlbau AG, KTM Power Sports AG, Pankl Racing Systems AG, Phion AG.
[Börse , Aktien , Wien , Investment , Indices , Immobilien , Unternehmen , ATX , Immofinanz ] 16 Februar, 2010 10:46

Spekulationen um eine Aufnahme der Immofinanz AG nach der Fusion mit Immoeast AG bringen Immoaktien an der Wiener Börse in's Visier der Anleger und Experten. Gehören Immoaktien in den ATX? Eine alte Diskussion, die bis jetzt immer damit endete, dass es ja den IATX gibt, und somit Immoaktien keine Aufnahme in den ATX finden sollten.

Allerdings: Die fusionierte Immofinanz/Immoeast könnte noch im Februar Realität werden, und bereits am 2. März tagt ja das Indexkomitee über die Neuzusammensetzung des ATX per März-Verfall. Börse Fachleute wie z.B. Alois Wögerbauer stehen der Aufnahme nicht negativ gegenüber.

"Es gibt für mich kein einziges überzeugendes Argument, warum die Immofinanz bzw. die Immounternehmen nicht im ATX sein sollten", sagt Alois Wögerbauer, Fondsmanager und Chef der 3 Banken-KAG. 

Warum soll ein national führendes Immobilienunternehmen mit vielen Immobilien in Österreich nicht in den ATX passen? 

[Börse , Aktien , Wien , Analyse , Investment , Indices , News , Banken , ATX ] 12 Februar, 2010 15:18

Nach den gestrigen Kursgewinnen tendiert der ATX heute zum Wochenende ins Minus! Belastet von schwachen Konjunkturdaten aus der Eurozone sowie Nachrichten zum chinesischen Bankensektor haben sich die europäischen Börsen im Verlauf unter Druck präsentiert. Nach anfänglichen Kursgewinnen drehte auch der Wiener Leitindex ATX Richtung Süden.

Die Wirtschaftsleistung ist in der Eurozone im vierten Quartal schwächer als erwartet gestiegen. Mit einem geringfügigen Wachstum von 0,1 Prozent auf Quartalssicht stagnierte die Produktionsleistung nahezu, Experten hatten ein Plus von 0,3 Prozent erwartet. Zudem wurden Nachrichten aus China bekannt, wonach die Zentralbank die Mindestreserveanforderungen für chinesische Banken das zweite Mal innerhalb von vier Wochen verschärft hat, und damit der von der Überhitzung bedrohten Wirtschaft Liquidität entziehen möchte.

Europaweit wurden Bankenwerte von den Anlegern gemieden. Unter den schwächsten Werten im paneuropäischen Euro-Stoxx-50 waren hauptsächlich die Papiere großer Finanzkonzerne zu finden. In Wien bauten Erste Group ihre Kursverluste kontinuierlich aus und notierten mit einem Minus von 1,75 Prozent bei 26,35 Euro. Raiffeisen International gaben 0,68 Prozent auf 37,79 Euro ab.

voestalpine konnten sich in der Gewinnzone halten und stiegen um 0,39 Prozent auf 25,60 Euro. Die europäischen Branchenkollegen konnten im Frühhandel nach robusten Zahlen bei der Branchengröße ThyssenKrupp noch zulegen, drehten im Verlauf jedoch großteils ins Minus.

Angesichts des schwachen Ölpreises standen die schwergewichtigen OMV-Aktien ebenfalls unter Verkaufsdruck. Sie notierten um 0,88 Prozent schwächer bei 28,00 Euro. Die Titel des fünften Titels im ATX-Five, Telekom Austria, gaben moderate 0,1 Prozent auf 9,84 Euro ab.

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