[Börse , Aktien , Wien , Investment , Markt , Vorstand , CEESEG AG ] 28 Januar, 2010 12:04
Für die Wiener Börse wollen Buhl und Schaller auch in diesem Jahr ihr Augenmerk auf die Liquidität durch die Akquisition weiterer internationaler Handelsmitglieder legen. „Die Gewinnung zahlreicher internationaler Mitglieder in den vergangenen Jahren hat sich gelohnt. Obwohl sich im Vorjahr die Geldumsätze aufgrund der starken Kursrückgänge im Zuge der internationalen Finanzkrise beinahe halbiert haben, sind die Stückumsätze nur geringfügig zurückgegangen“, sagt Buhl. Im Vorjahr konnte die Wiener Börse – trotz schwierigen Umfelds – sieben neue Handelsmitglieder gewinnen. Damit sind per heute 90 Handelsmitglieder, davon 49 internationale Banken, zum Handel an der Wiener Börse zugelassen, die mittlerweile knapp 70 % der Aktienumsätze tätigen. Für 2010 möchte der Wiener Börse-Vorstand das hohe Niveau weiter ausbauen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt beim Zufluss an neuem Kapital. „Derzeit herrscht eine größere Unsicherheit unter den IPO-willigen Unternehmen über den Zeitpunkt des Börseganges. Wir hoffen aber auf Börsegänge in diesem Jahr“, meint Schaller. Die Wiener Börse wird 2010 verstärkt auf die individuelle Beratung IPO-interessierter Unternehmen setzen. Auch der mid market, das eigens für Unternehmen mit geringerem Kapitalbedarf geschaffene Segment, soll stärker positioniert werden.

Das IPO-unfreundliche Klima hat im Vorjahr zu Rekordemissionen bei Corporate Bonds geführt. Mit einem Emissionsvolumen 5,2 Mrd. Euro hat die Wiener Börse ihr besten Jahr bei Unternehmensanleihen verzeichnet. Für 2010 rechnet die Wiener Börse mit einem anhaltenden Interesse.

[Börse , Wien , News , Markt , Vorstand , Budapest , Laibach , Prag , CEESEG AG ] 21 Januar, 2010 14:55

Seit 14. Jänner 2010 sind die Börsen Budapest, Laibach, Prag und Wien gleichrangig der Holdinggesellschaft CEESEG AG unterstellt. Die Holding übernimmt vor allem die strategische und finanzielle Führung sowie die Verwaltung der Beteiligungen, das operative Geschäft wird von den vier Tochtergesellschaften geführt. Für den Vorstand gilt Personenidentität: Michael Buhl und Heinrich Schaller werden künftig die beiden Unternehmen Wiener Börse AG und CEESEG AG leiten. Zusätzlich wird es in der Holding einen Beirat geben, der sich aus den CEOs der Börsen Budapest, Laibach und Prag zusammensetzt. Zu den Hauptaufgaben des Beirates zählen die Entwicklung der Gruppenstrategie und die Abstimmung bzw. Umsetzung der zahlreichen Integrationsprojekte.

„Mit der Neuorganisation erhält die Börsengruppe eine ihrer Größe entsprechende Struktur, die den Anforderungen unserer Internationalisierungsstrategie besser gerecht wird“, meint Dr. Heinrich Schaller, Mitglied des Vorstandes der CEESEG AG. „Die CEESEG ist ausbaufähig, mittel- und langfristig sind wir für weitere Mitglieder offen. Dabei sind wir an allen Börsen der Region interessiert, führen derzeit aber keine konkreten Gespräche“, betont Dr. Michael Buhl, Mitglied des Vorstandes der CEESEG AG.

[Börse , Aktien , Wien , Investment , Markt , Vorstand , Ausblick , Handelsumsatz , Marktkapitalisierung , ATX ] 29 Dezember, 2009 11:49

Trotz des weltweit schwierigen Wirtschaftsumfelds blickt die Wiener Börse positiv ins nächste Jahr.

Der Vorstand der Wiener Börse AG, Dr. Michael Buhl und Dr. Heinrich Schaller: „Wir erwarten uns auf Grund der Entwicklungen der letzten Monate zunächst eine Stabilisierung und in Folge einen weiteren Anstieg der Kurse, ebenso wie eine leichte Zunahme der Handelsumsätze“.

Per 28. Dezember 2009 schloss der ATX bei 2.482,13 Punkten und erreichte damit ein Plus von 41,77% gegenüber dem 31. Dezember 2008. Im Vergleich zum Jahrestief am 9. März 2009 verzeichnete er einen Anstieg von 75,79 %.

Die Handelsumsätze erholten sich nach ihrem Tiefstand im Februar (4,2 Mrd. EUR):
Der durchschnittliche monatliche Handelsumsatz für das Jahr 2009 liegt bei etwa 6 Mrd. EUR. Im Vergleich dazu betrugen die durchschnittlichen monatlichen Handelsumsätze im Jahr 2008 11,7 Mrd. EUR.

Die Marktkapitalisierung stieg von 53,1 Mrd. EUR per 31. Dezember 2008 um 46,07 % auf 77,5 Mrd EUR per 28. Dezember 2009.

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