[Börse , Aktien , Wien , Investment , Indices , Immobilien , Unternehmen , ATX , Immofinanz ] 16 Februar, 2010 10:46

Spekulationen um eine Aufnahme der Immofinanz AG nach der Fusion mit Immoeast AG bringen Immoaktien an der Wiener Börse in's Visier der Anleger und Experten. Gehören Immoaktien in den ATX? Eine alte Diskussion, die bis jetzt immer damit endete, dass es ja den IATX gibt, und somit Immoaktien keine Aufnahme in den ATX finden sollten.

Allerdings: Die fusionierte Immofinanz/Immoeast könnte noch im Februar Realität werden, und bereits am 2. März tagt ja das Indexkomitee über die Neuzusammensetzung des ATX per März-Verfall. Börse Fachleute wie z.B. Alois Wögerbauer stehen der Aufnahme nicht negativ gegenüber.

"Es gibt für mich kein einziges überzeugendes Argument, warum die Immofinanz bzw. die Immounternehmen nicht im ATX sein sollten", sagt Alois Wögerbauer, Fondsmanager und Chef der 3 Banken-KAG. 

Warum soll ein national führendes Immobilienunternehmen mit vielen Immobilien in Österreich nicht in den ATX passen? 

[Börse , Aktien , Wien , Analyse , Investment , Indices , News , Banken , ATX ] 12 Februar, 2010 15:18

Nach den gestrigen Kursgewinnen tendiert der ATX heute zum Wochenende ins Minus! Belastet von schwachen Konjunkturdaten aus der Eurozone sowie Nachrichten zum chinesischen Bankensektor haben sich die europäischen Börsen im Verlauf unter Druck präsentiert. Nach anfänglichen Kursgewinnen drehte auch der Wiener Leitindex ATX Richtung Süden.

Die Wirtschaftsleistung ist in der Eurozone im vierten Quartal schwächer als erwartet gestiegen. Mit einem geringfügigen Wachstum von 0,1 Prozent auf Quartalssicht stagnierte die Produktionsleistung nahezu, Experten hatten ein Plus von 0,3 Prozent erwartet. Zudem wurden Nachrichten aus China bekannt, wonach die Zentralbank die Mindestreserveanforderungen für chinesische Banken das zweite Mal innerhalb von vier Wochen verschärft hat, und damit der von der Überhitzung bedrohten Wirtschaft Liquidität entziehen möchte.

Europaweit wurden Bankenwerte von den Anlegern gemieden. Unter den schwächsten Werten im paneuropäischen Euro-Stoxx-50 waren hauptsächlich die Papiere großer Finanzkonzerne zu finden. In Wien bauten Erste Group ihre Kursverluste kontinuierlich aus und notierten mit einem Minus von 1,75 Prozent bei 26,35 Euro. Raiffeisen International gaben 0,68 Prozent auf 37,79 Euro ab.

voestalpine konnten sich in der Gewinnzone halten und stiegen um 0,39 Prozent auf 25,60 Euro. Die europäischen Branchenkollegen konnten im Frühhandel nach robusten Zahlen bei der Branchengröße ThyssenKrupp noch zulegen, drehten im Verlauf jedoch großteils ins Minus.

Angesichts des schwachen Ölpreises standen die schwergewichtigen OMV-Aktien ebenfalls unter Verkaufsdruck. Sie notierten um 0,88 Prozent schwächer bei 28,00 Euro. Die Titel des fünften Titels im ATX-Five, Telekom Austria, gaben moderate 0,1 Prozent auf 9,84 Euro ab.

[Börse , Aktien , Wien , Markt , Unternehmen , Ausblick , ATX , Palfinger , Ergebnis ] 25 Januar, 2010 08:06

Das Jahr 2009 gestaltete sich für die PALFINGER Gruppe schwierig. Der weltwirtschaftliche Abschwung wurde zwar im Frühjahr gebremst, der damit verbundene Marktrückgang war jedoch signifikant und die Nachhaltigkeit der Bodenbildung fraglich.

Besonders betroffen war das Segment KRANE, im Segment HYDRAULISCHE SYSTEME & SERVICES schlug sich der Umsatzrückgang erst im 2. Halbjahr deutlicher nieder. Der Umsatz lag 2009 mit 505 Mio EUR um 36 Prozent unter dem Vorjahreswert von 794,8 Mio EUR. Ohne das anorganische Wachstum durch Akquisitionen hätte der Rückgang mit rund 45 Prozent das schwache Marktumfeld stärker widergespiegelt. Aufgrund der frühzeitig gesetzten kostenseitigen Maßnahmen weist das Unternehmen für 2009 einen operativen Verlust von nur 5 Mio EUR aus.

Das EBITDA konnte durchgängig auf positivem Niveau gehalten werden und erreichte im Gesamtjahr 16 Mio EUR. Die Entwicklung des EBIT zeigt deutlich die rasch und effizient umgesetzten Maßnahmen; nach - 3,2 Mio EUR im 1. Quartal 2009 folgte eine laufende Verbesserung. Während der Umsatz im 4. Quartal 2009 seinen Tiefpunkt erreichte, war das EBIT zu diesem Zeitpunkt wieder leicht positiv. Der Vorstand wird vorschlagen, aufgrund der negativen Ergebnissituation für das Geschäftsjahr 2009 keine Dividende auszuschütten (Vorjahr: 0,39 EUR).

Die PALFINGER Organisationsstruktur wurde - entsprechend dem starken Wachstum der vergangenen und den Herausforderungen der nächsten Jahre - überarbeitet. Dabei wurde verstärkt auf die Internationalität des Konzerns eingegangen. Die regionalen und produktseitigen Bereiche können künftig eigenständiger agieren und somit den unterschiedlichen lokalen Bedürfnissen besser entsprechen. Die externe Segmentberichterstattung wird dementsprechend mit dem 1. Quartal 2010 ebenfalls angepasst. Sie wird künftig nach Regionen und den strategischen Zukunftsprojekten VENTURES differenzieren.

Auf das Jahr 2010 hat sich das Management mit verschiedenen Szenarien vorbereitet. Aus heutiger Sicht wird eine Verbesserung der Umsatzsituation erwartet. Ergebnisseitig sollten sich die Stärke der PALFINGER Gruppe sowie die zunehmend wirksamen Maßnahmen weiterhin positiv auswirken. Der fortgesetzte Auftritt als Global Player wird die Marktposition weiter festigen. Die genannten Zahlen sind Indikationen aus einer Vorschaurechnung, die auf IFRS beruht. Die endgültigen Ergebnisse werden am 24. Februar 2010 veröffentlicht.

Quelle: EANS Adhoc: Palfinger AG

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